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Aude

cotedazur_smallIm Landstrich des Languedoc befindet sich das Departement Aude, welches westlich vom Mittelmeer, südlich von den Pyrenäen und im Nordosten von Ausläufern des Massiv Central umschlossen ist.

Im Land der Katharer, dies liest man sogar heute noch auf den Schildern an den Straßen, findet man noch immer Überbleibsel dieser „Sekte“, die sich im 13. Jahrhundert vom Papst lossagte. Auf einem Wanderweg, der von hier bis nach Foix führt und mehr als 200 km misst, kann man die herrliche Landschaft genießen und Blicke auf die Burgen der Katharer werfen, die Adlerhorsten gleich in den Felsen zu kleben scheinen.

Durch das jahrhundertealte Siedlungsgebiet des Languedoc zog sich die römische Via Domitia, eine Militär – und Handelsstraße, die Spanien und Italien miteinander verband. Noch heute kann ein freigelegtes Stück dieses Weges vor der Narbonner Kathedrale besichtigt werden.

Schon immer war das Pays d’Aude ein bekanntes Weinanbaugebiet, obgleich hier Bergparzellen zum Weinanbau genutzt wurden und werden, die kaum größer als unsere Vorgärten sind. Wer die Route National 113 nach Carcassonne, der Hauptstadt des Departements nimmt, durchfährt zur Sommerzeit ein Meer aus grünen Reben.
Ein ganz besonderes Highlight der Region ist der etwa 100 km lange Canal du Midi, der im 17. Jahrhundert von Pierre P. Riquet erbaut wurde und in der UNESCO – Liste des Weltkulturerbes vermerkt ist. Hier kann man im Schatten der Platanen sitzen oder den früheren Treidelweg entlang wandern. Sportlich betätigen kann man sich am Oberlauf der Aude mit Kajak oder Kanu.

Wer ins Languedoc reist, der muss sie gesehen haben: Die Cité von Carcassonne, eine geschlossene Altstadt mit Türmchen und Zinnen, die einer Filmkulisse gleich über dem Audetal thront, die ebenfalls Weltkulturgut ist.